Am 17. September fand eine Veranstaltung im Nachbarschaftszentrum Vorgartenstraße (2. Bez.) statt.

Vor knapp 20 StudentInnen und Interessierten fing Manny Schütz mit seiner Vortrag über die Studentenerhebung an, dieser wurde mit Dr. Dotter aus Kärnten besprochen und VÖGS nahm es zum Anlass an der Veranstaltung den Anfang für die Studentenerhebung zu machen. Für die Erhebung wurde die Notwendigkeit mit dem Ziel mehr bei den Behörden zu erreichen argumentiert. Z.B. Für gleiche Rechte, mehr Information und finanzielle Unterstützung. Die Erhebung soll neben StudentInnen auch Maturanten enthalten, ziel der VÖGS ist eine Stichprobenstatistik. Dadurch erhofft sich VÖGS eine Überblick von höher Bildende Personen zu bekommen.

Manny gab im Anschluss auch die Information über Studententarife bei der Wiener Linien weiter, ebenso für Formalitäten (Studenteneinschreibung, Gebührenbefreiung beim Studentengebühr).

pic3.jpgNächstes Thema war der neu eingerichtete Studentenberatungsstelle bei Pollycollege in Wien. Diese hat Beratung und Unterstützung für Gehörlose und Schwerhörige StudentInnen sowie Absolventen höhere Bildende Lehranstalten (MaturantInnen) mit Studiumsaussichten im Angebot. Dieser Beratungstelle ist Montag bis Freitag jeweils von 16h bis 20h mit mindestens ein Gebärdensprachkompetenten Vorstandsmitglied des VÖGS besetzt. Es wurde ein Präsentation via Overhead vom Eröffnungsfeier vorgeführt, bei dem VertreterInnen des Stadt Wiens, Bundessozialamt und Österr. Gehörlosenbund anwesend waren.

Florian Katzmayr hat anschliessend ein Fotovortrag über Venezuela mit Schwerpunkt Bildung abgehalten. Er besuchte zwei große Städte, die Caracas und pic1.gifMeridas und besuchte dort die Bildungsanstalten. In Caracas besuchte Florian eine Gehörlosenschule aller Altersschichten, welchen in einer Gebäude mit spärliche Möbeln und Raumgrößen nicht selten überfüllt waren. In der andere Stadt hatte Florian die Möglichkeit den Abschlußzeremonie der MaturantInnen mitzuverfolgen. Diese wurde ähnlich Veranstaltet wie Studiumsabschluss hierzulande, jedoch mit blauem Gewand und Mütze. Dem Florian fiel die starke Gemeinschaftsgefühl auf, es gab bestimmte Zeiten wo die Gehörlosen täglich zusammenkommen, was dagegen hierzulande nur maximal paarmal in der Woche bzw. „ab und zu“ an verschiedene Veranstaltungen der Gehörlosenvereine passiert. In Caracas (bzw. Meridas) lebten 2 Mio. (bzw. 230.000) Menschen, davon waren etwa 9800 (bzw. 3100) Gehörlosen und darunter 8 (bzw. 28) gehörlose Studiumsabsolventen.

pic2.jpgNach den Vorträge amüsierten sich die Besucher der Veranstaltung mit Unterhaltung – welch‘ kultureller Elixier für Augen und Hände – ehe es für manchen noch weiter in die Stadt ging.

wir bedanken uns sehr beim Teilnehmer von diesem Studententreff der diesen Artikel geschrieben hat.

Fotos L.Tonar

 

 

 

 

 

 

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